(5) Und ein neuer Job

Elly hat Zweifel, ob sie schnell wieder einen Job finden wird, doch das erste Gespräch verläuft vielversprechend. Nur eine Sache fehlt ihr.

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[…] Elly erzählte begeistert und konnte mit ihren erworbenen Kompetenzen glänzen. Die Tätigkeit in dem Hamburger Verlag wurde im Laufe der Unterhaltung zunehmend attraktiver. Der einzige Wermutstropfen stellte die Tatsache dar, dass der Geschäftsführer und Verlagsinhaber Richard Findling nicht anwesend sein konnte. Ihn hätte Elly gerne kennengelernt, da er eine Ikone seines Fachs war.

„Wir werden uns zeitnah bei Ihnen melden, Frau Fischer.“

Elly verließ das Verlagshaus mit einem guten Gefühl. Sie nahm ihr Smartphone und wählte Simons Nummer.

„Hallo Deern.“

„Ich war gerade bei einem Vorstellungsgespräch im Findling-Verlag.“

„Sehr schön. Deiner Stimme nach zu urteilen, ist es gut gelaufen.“

„Ja, ist es. Drück die Daumen, dass ich eine Zusage bekomme.“

„Ich habe bereits damit begonnen. Hast du dich in Hamburg wieder eingelebt?“

„Das war nicht schwer. Aber es ist schon etwas ungewohnt, wieder mit jemandem zusammenzuleben“, musste Elly zugeben.

„Aber nicht schlecht, oder?“

„Nein, keineswegs“, entgegnete Elly zögerlich.

„Irgendwie klingt das noch nach einem Aber.“

So waren beste Freunde. Sie spürten, wenn einem etwas auf dem Herzen lag. „Es hat nichts mit Hannes zu tun. Du fehlst mir. Stuttgart war einfach wesentlich näher an Basel als Hamburg. Von hier aus muss ich es mir zweimal überlegen, zu dir zu fahren.“

Sie hörte Simon tief durchatmen. „Du fehlst mir auch“, sagte er leise. „Wir sollten wieder mehr skypen. Früher haben wir es mit den Kindern oft getan. Da die das mittlerweile ganz gut ohne uns hinbekommen, können wir zwei das doch auch alleine.“

Elly war erleichtert. „Du hast recht. Lass uns Montag gleich damit anfangen. Dann fühle ich mich nicht so einsam, wenn Hannes in Paris ist.“